Um dein privates Angebot von einem gewerblichen Campingplatz abzugrenzen, halte dich an folgende Faustformel:

Gelegentlich drei Stellplätze.

Erfolgen deine Angebote dauerhaft und nicht nur gelegentlich, kann dies in eine gewerbliche Tätigkeit führen. Für eine gewerbliche Tätigkeit sprechen:

  • Dauerhaftigkeit (vs. Kurzfristigkeit = 3 Monate)
  • Gewinnerzielungsabsicht (Abgrenzung zur Liebhaberei)
  • „Gewichtige und unübliche Sonderleistungen” zur reinen Vermietungstätigkeit wie Service nach Art des Zimmerservice, Handtuch- oder Wäscheservice, Frühstück, Rezeption u.ä.

Die Punkte treffen nicht auf dein Angebot zu, weil es nur für die Sommersaison gilt und du für die Stellplätze lediglich eine Art Unkostenbeitrag (Bereitstellung des Platzes, z.B. mähen oder Pflege der Fläche, o.ä.) erhebst.

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